www.technikwissen.net



KATEGORIEN

... mehr zum Thema
Eimerkettenbagger
finden Sie hier:

Virtuelle Exkursion

EIMERKETTENBAGGER / ÜBERBLICK



 Portalbagger
 Seitenschütter

 <<






e-mail:
info@
technikwissen.net

Eimerkettenbagger Es 3750  Portalbagger Es 3750

Eimerkettenbagger sind die ältesten im Tagebau- Verfahren eingesetzten Großgewinnungs- Geräte. Die technische Idee zum Bau dieser Geräte geht bis in das 16. Jahrhundert zurück, wo erstmalig auf dem Prinzip umlaufender Eimerketten basierende Geräte zum Bau von Kanälen verwendet wurden.
Im Braunkohlentagebau wurde erstmals 1885 im Bornaer Revier ein Eimerketten- Bagger eingesetzt. Dieser verfügte über eine ungeführte Eimerkette sowie einen starren Oberbau und wurde über eine 110 PS Dampfmaschine angetrieben.
Grundprinzip eines Eimerkettenbaggers ist es, das Fördergut mit Eimern abzugraben, welche an einer endlosen Kette befestigt sind. Die Eimerkette läuft über einen Antriebs- sowie einen Umlenkturas und besteht aus Schaken genannten Gelenkgliedern, wobei die Eimerschaken direkt am Eimer angeschweißt sind. Der Antrieb der Kette erfolgt über den Antriebsturas mittels eines starken Elektromotors incl. Getriebe. Eine Eimerleiter als führende Stahlkonstruktion für die Eimerkette im Bereich der Böschung besteht aus mehreren Teilen, welche über Seile an einem Rollenkopf heb- und senkbar aufgehangen sind.

Grundsätzlich sind bei Eimerkettenbaggern zu unterscheiden:

  1. Portalbagger auf Schienenfahrwerken, welche im Abraum und im Frontverhieb eingesetzt werden. Portalbagger übergeben die geförderten Massen auf zwischen den Schienenfahrwerken angeordnete Fördereinrichtungen
  2. Seitenschütter auf Raupenfahrwerken, welche fast nur im Grubenbetrieb/Tiefschnitt eingesetzt werden. Seitenschütter fördern über einen verschwenkbaren Verladeausleger. Sie arbeiten ausschließlich im Blockverhieb



© Romonta GmbH ; April 2001