Die Zugförderung wurde seit den 60er Jahren schrittweise durch die Bandförderung ersetzt und Anfang der 90er Jahre, zumindest in Deutschland gänzlich eingestellt. Insofern gibt es auch keine Zugbetriebs- Absetzer mehr und wir können sie hier nur noch historisch würdigen. Lediglich ein Exemplar kann man noch in der stählernen Stadt Ferropolis sehen.
Der erste gebaute Absetzer war ein sogenannter Kratzketten- Absetzer. Mit seiner Kratzerkette schob er die gekippten Abraummassen über die Böschungskante hinaus.
Nach verschiedenen Experimenten mit Eimerketten und auch Schaufelrädern setzte sich am Ende der Eimerketten- Bandabsetzer auf Schienenfahrwerken durch, der folgendermaßen arbeitete:
Mittels einer Eimerkette (Grabenleiter) wird unmittelbar neben dem Kippgleis ein Kippgraben gebaggert, welcher durch die Abraumzüge gefüllt und anschließend wieder ausgebaggert wird. Der Absetzer verfügt über einen schwenkbaren Abwurfausleger mit Abwurfband. Das Gerät kann in Hoch- und Tiefschüttung arbeiten.
Die bekanntesten und in großer Zahl gebauten Typen waren die Geräte As 1120, As 1600 sowie As 2240.